Wenn der tödliche Coktail droht

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Wenn der tödliche Coktail droht

Beitrag von Admin am Mi Jul 02, 2008 2:22 pm

Ein Kommentar von Mechthild Löhr / Christdemokraten für das Leben (CDL) zum Medienauftritts des Ex-Politikers Roger Kusch, der mit einer Selbsttötungsmaschine durch Altenheime reist

Berlin (www.kath.net)
Anläßlich des Medienauftritts des Ex-Politikers und Betreibers des "Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V". fordert die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, den Bundesrat auf gewerbliche Suizidbeihilfe unter Strafe zu stellen. Ein Kommentar von Mechthild Löhr:

Am 4. Juli berät der Bundesrat eine Gesetzesinitiative der fünf Bundesländer Hessen Bayern, Baden-Württemberg, Saarland und Thüringen, die gewerbliche Suizidbeihilfe unter Strafe stellen möchte. Dieser Schritt ist längst überfällig, denn die Befürworter der aktiven Sterbehilfe zeigen immer deutlicher ihre eigentlichen, menschliche Personenwürde verachtende Motive. Jüngstes Beispiel dafür ist der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch. Er versucht die soziale Notlage der Vereinsamung einer fast 80jährigen Frau zu Zwecken der Selbstdarstellung auszunutzen. Kusch gibt an, der betreffenden Frau, die weder unheilbar krank war noch unter unkontrollierbaren Schmerzen litt, bei ihrer Selbsttötung mit einem Medikamentencocktail beigestanden zu haben. Der ehemalige Justizsenator reist nicht nur mit einer Selbsttötungsmaschine durch Altenheime, er hat sogar einen Sterbehilfeverein gegründet, dessen Mitglieder einen Jahresbeitrag von 100 € und eine Aufnahmegebühr zu zahlen haben.

Wenn eine Gesellschaft einer Frau, die ‚panische Angst' davor hat, in ein Pflegeheim übersiedeln zu müssen, nur noch mit einem tödlichen Cocktail statt mit menschlicher Nähe und humanen Angeboten für den letzten Lebensabschnitt helfen kann, sind wir auf einem absoluten Tiefpunkt menschlicher Solidarität angekommen. Solidarität mit Kranken und Alten muß gerade am Ende des Lebens sichtbar werden. Wenn dagegen ein ‚Sterbehelfer' den Tod durch die Hand eines Menschen dann noch auf Video aufzeichnet, um nachher eine Imagekampagne für sich selbst zu starten, ist dies mehr als Zynismus und sollte unsere Gerichte beschäftigen.

Wir müssen die Bereitschaft, das Töten gesellschaftsfähig zu machen, sofort und nachhaltig stoppen - gerade, damit alte Menschen keine Angst vor ihren letzten Lebensjahren mehr haben!
Die Christdemokraten für das Leben fordern vom Bundesrat desshalb am Freitag ein klares Zeugnis für das Leben und gegen gewerbliche Suizidhilfe."


CDL ist eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU und Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).

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