Es passieren unerklärbare Dinge - Blutregen in Kolumbien

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Es passieren unerklärbare Dinge - Blutregen in Kolumbien

Beitrag von Admin am Mi Aug 06, 2008 1:03 pm

In Dorf in Kolumbien sollen unerklärbare Dinge passiert sein - Laut Aussagen der Bewohner soll es Blut geregnet haben - Eine Bakteriologin hat Proben untersucht und bestätigt, dass es sich um Blut handelt
Bogoto (www.kath.net)
Ungewöhnliche Dinge passieren derzeit laut Zeitungsberichten in einem Dorf in Kolumbien wie die TT berichtet. Angeblich hat Gott nach Überzeugung der Bewohner Blut vom Himmel regnen lassen. Pfarrer Jhony Milton Cordoby meinte am Donnerstag gegenüber Lokalmedien: "Mitglieder seiner Gemeinde in La Sierra im Nordwesten des Landes hätten ihn angerufen und berichtet, dass während eines Regenschauers auch Blut vom Himmel herabgeregnet ist." Die Bewohner haben vom Blutregen Proben eingesammelt. Eine Bakteriologin hat inzwischen bestätigt, dass es sich um Blut handelt. Für die Bewohner ist das ganze ein Zeichen Gottes. Der zuständige Bischof Fidel Leon Cadavid zeigt sich derzeit noch etwas skeptisch: "Es passieren unerklärbare Dinge, deshalb kann man da nicht einfach eine Hypothese aufstellen", meint er gegenüber der Zeitung "El Tiempo de Bogota". Von den Blutproben wurden inzwischen weitere Untersuchungen in der Provinzhauptstadt Quibdo angeordnet.





Eine halbe Stunde lang soll es in der vergangenen Woche im Dorf La Sierra im Nordwesten Kolumbiens Blut geregnet haben, frei nach der biblischen Geschichte.

„Da wurde alles Wasser im Nil in Blut verwandelt, und die Fische im Nil starben, und der Nil wurde stinkend, so dass die Ägypter das Nilwasser nicht trinken konnten…“ (Exodus, 7/20). Die streng gläubigen Dorfbewohner befürchten nun, dass der Blut-Regen ein böses Omen, ein Zeichen Gottes gewesen sei.

Unmittelbar wurde der Dorfpfarrer zu Rate gezogen. Auch dieser zeigte sich angesichts des vermeintlichen Blut-Regen äußerst bestürzt.

Hochwürden Jhony Milton Córdoba wurde ein Flasche mit Flüssigkeit übergeben, bei der es sich um den sonderbaren, roten Regen handeln solle. Der Priester brachte die Flasche zu einer befreundeten Bakteriologin

Erstes Ergebnis: Es ist tatsächlich Blut.

„Vielleicht hat Gott mit dem Blutregen seine Macht bewiesen, vielleicht will er uns warnen wie damals die Ägypter“, fragt sich Pfarrer Córdoba.

Sein Bischof, Monsignore Fidel Leon Cadavid, äußert sich zurückhaltender: „Die Sache ist bislang unerklärlich, da sollte man sich mit Hypothesen zurückhalten.“ Der Geistliche lässt die Probe in wissenschaftlichen Labors der Provinzhauptstadt Quibdo untersuchen.

Nun zerbrechen sich die Kolumbianer den Kopf über die Ursachen.

Es gibt allerdings eine wissenschaftliche Erklärung für das seltsame Phänomen: Im Nordwesten Kolumbiens gibt es massenhaft roten Sand auf der Halbinsel Guajira, der aufgewirbelt und im Regen wieder runtergekommen sein könnte.

Doch so lange kein Ergebnis vorliegt, bleiben die Bewohner von La Sierra verunsichert. Und fragen sich, was sie falsch gemacht haben, um die himmlische Drohung zu verdienen.



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