Gebt dem Bösen nicht nach

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Gebt dem Bösen nicht nach

Beitrag von Admin am Mi Aug 27, 2008 8:46 pm

Papst Benedikt bei Jugendtreffen in Brindisi: Christus ist anspruchsvoll und will "keine halben Sachen" - Werdet Apostel eurer Altersgenossen
Rom (kath.net/Zenit.org)
Am Samstagabend wurde der Papst von einer feiernden Schar von Jugendlichen auf dem Piazzale Lenio Flacco in Brindisi empfangen. Die zweite Etappe der zehnten Apostolischen Reise Benedikts XVI. in Italien nach Apulien stellte nach der Heiligen Messe in Santa Maria di Leuca eine Begegnung mit den Bürgern und der Jugend von Brindisi dar.

Benedikt XVI. bezeichnete in seiner Ansprache die Stadt als eine „zum Meer hin offene Tür“. Damit brachte der Heilige Vater seine Wertschätzung für die Aufnahmebereitschaft der Stadtbevölkerung zum Ausdruck, der besonders während der Balkankrise sichtbar geworden war, als zahlreiche Flüchtlinge aus Kroatien, Albanien, Montenegro und Mazedonien in die
apulische Stadt gekommen waren.

Für den Papst kommt in dieser Offenheit eine Solidarität zum Ausdruck, die Teil „des reichen zivilen und religiösen Erbes der Menschen von Brindisi“ sei.

Benedikt XVI. richtete unter diesem charakteristischen kulturellen Gesichtspunkt einen Appell für die Achtung des Lebens und die Familie: Letztere sei heute dem Angriff zahlreicher Kräfte ausgesetzt, „die versuchen, sie zu schwächen“. Es sei notwendig und vordringlich, dass alle Menschen guten Willens sich für den Schutz der Familie einsetzten. Die Familie bilde eine feste Grundlage, auf der das Leben der ganzen Gesellschaft errichtet werden könne.

Der Papst rief dazu auf, kompromisslos den berechtigten Erwartungen nach menschlicher und sozialer Förderung in der Stadt zu entsprechen. Dabei erwähnte er das „dramatische Phänomen“ der Arbeitslosigkeit, von dem vor allem die Jugend im Süden Italiens betroffen ist.

Benedikt XVI. ermahnte alle jungen Menschen, nicht der Versuchung des leicht verdienten Geldes, der Flucht in künstliche Paradiese und der Anziehungskraft verkehrter materieller Befriedigung zu erliegen. „Lasst euch nicht von den Nachstellungen des Bösen einfangen“, betonte der Heilige Vater. „Sucht ein Leben, das reich ist an Werten, um eine gerechtere und zukunftsoffenere Gesellschaft ins Leben zu rufen!“ Es hänge von jedem einzelnen ab, dass sich der Fortschritt in ein größeres Gut für alle verwandle. „Und der Weg des Guten – ihr wisst es! – hat einen Namen: Er heißt Liebe.“

Nur in der wahren Liebe ist für den Papst der Schlüssel jeder Hoffnung zu finden, da die Liebe in Gott wurzelt. Und die Liebe Gottes habe das mitleidsvolle Antlitz Jesu. Diese Wahrheit sei „das Herz der christlichen Botschaft“.

Christus ist, so ermutigte Benedikt XVI. die Jugend, die Antwort auf alle Fragen und Probleme. Christus aber sei anspruchsvoll und wolle „keine halben Sachen“. Er wisse, dass er auf die Großherzigkeit und Kohärenz der Jugendlichen zählen könne: Aus diesem Grund erwarte Christus viel von ihnen.

Benedikt XVI. legte der Jugend ans Herz, sich aufzumachen und die Kirche zu suchen. Auch wenn sie sich aus Menschen zusammensetze, sei Christus ihr Haupt – „und sein Geist führt sie“. In diesem Sinn regte der Bischof von Rom die jungen Menschen dazu an, „Aposteln ihrer Altersgenossen“ zu werden.

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Auf Dauer....hat das Böse keinen Erfolg

Beitrag von Admin am Fr Sep 26, 2008 1:13 pm

Wiener Kardinal Schönborn bei Messe mit den Religionslehrern: "Pater Pio konnte rüde sein, wenn er spürte, dass bei den Menschen etwas erschüttert werden muss, um sie auf den rechten Weg zurück zu bringen"
Wien (kath.net/PEW)
Auf "lange Sicht" hat das Böse keinen Erfolg: An diese elementare Wahrheit müsse auch die Erziehung immer wieder erinnern, sagte Kardinal Christoph Schönborn am Dienstagabend beim Gottesdienst mit den Religionslehrern im Wiener Stephansdom. Bei dem Gottesdienst erteilte der Wiener Erzbischof 47 neuen Religionslehrerinnen und -lehrern die "missio canonica". Mit dieser "Sendung" sind sie mit der Erteilung des Religionsunterrichts betraut.

In seiner Predigt betonte Kardinal Schönborn unter Verweis auf die Lesung aus dem Evangelium, dass die Worte Jesu mitunter auch im Widerspruch zu dem stehen, was man normalerweise als katholisches Familienideal hinstellt. Die Worte Jesu "klingen mitunter eher familienkritisch", so der Wiener Erzbischof. Denn Familie könne auch sehr "egoistisch, autoritär und wenig befreiend" sein. Freilich bedeute die "Relativierung der Familienbindungen" durch Jesus keine "Verachtung der Familie", aber sie bringe zum Ausdruck, dass es "im Hören auf das Wort Gottes" eine "neue Familie" gibt. Über alle "Gebrochenheit" der eigenen Familienerfahrung könne damit jeder entdecken, dass die Kirche die "Familie Gottes" ist. Das sei eine wichtige Erfahrung gerade für Menschen, die eine gebrochene Familiensituation erlebt haben.

In den Worten Jesu über seine Familie werde spürbar, dass es auch notwendig sei, im Evangelium auf das zu hören, "was sperrig ist". Diese Sperrigkeit sei auch im Tagesheiligen des Dienstag, dem italienischen Volksheiligen Pater Pio, spürbar gewesen, erinnerte Kardinal Schönborn. Er habe selbst als 16-jähriger den Heiligen erlebt und sei damals "erschüttert und bewegt" gewesen, sagte der Wiener Erzbischof. Wörtlich meinte Kardinal Schönborn: "Pater Pio konnte rüde sein, wenn er spürte, dass bei den Menschen etwas erschüttert werden muss, um sie auf den rechten Weg zurück zu bringen".

Bereits am Nachmittag waren die neuen Religionslehrerinnen und Religionslehrer im Curhaus am Stephansplatz zusammen gekommen. Auf Einladung der Berufsgemeinschaft der Laienkatecheten und -katechetinnen führte Eva Schmetterer die Lehrer mit einem Impulsreferat zum Thema "Begib dich auf den Königsweg - Gedanken der Entwicklung zur eigenen Persönlichkeit an Hand des Psalms 18" durch den Nachmittag. Eva Schmetterer stellte dabei den Psalm als Weg zum "Erwachsenwerden" vor.

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Schwester Faustina sah die Hölle, Fegfeuer und den Himmel...1936

Beitrag von Admin am Do Okt 02, 2008 1:06 pm

Schwester Faustine blick in die Hölle.

Ende Oktober 1936 musste Schwester Faustine in die Hölle, zum Ort des Grauens hinabsteigen, um davon zu berichten. Sie schreibt in ihr Tagebuch:
“Heute wurde ich durch einen Engel in die Abgründe der Hölle geführt. Das ist ein Ort grosser Qual; seine Ausdehnung ist entsetzlich gross. Die Arten der Qual, die die Hölle ausmacht, ist der Verlust Gottes; die zweite - der ständige Gewissensvorwurf, die dritte - dass sich dieses Los niemals mehr ändert; die vierte - ist das Feuer, das die Seele durchdringt, ohne sie zu zerstören; das ist eine schreckliche Qual; es ist ein Feuer von Gottes Zorn entzündet. Die fünfte Qual - ist die ständige Finsternis und ein furchtbarer Gestank. Obgleich es dunkel ist, sehen sich die Teufel und die verdammten Seelen gegenseitig; sie sehen alles Böse anderer und auch ihr eigenes. Die sechste Qual - ist die unablässige Qual - ist die furchtbare Verzweiflung, der Hass gegen Gott, die Lästerung, Verfluchungen und Schmähungen. Das sind Qualen, die alle Verdammten gemeinsam erleiden, doch das ist noch nicht das Letzte. Es gibt noch besondere Qualen für die Seelen, nämlich Qualen der Sinne. Womit die einzelne Seele gesündigt hat, damit wird sie auf furchtbare, nicht zu beschreibende Weise gepeinigt. Es gibt schreckliche Höhlen und Abgründe der Peinigung, wo sich eine Qual von der anderen unterscheidet. Angesichts dieser entsetzlichen Pein wäre ich gestorben, hätte mich nicht die Allmacht Gottes erhalten. Der Sünder soll wissen, dass er mit den Sinnesorgan, mit dem er sündigt, die ganze Ewigkeit lang gepeinigt werden wird. Ich schreibe darüber auf Gottes Befehl, damit keine Seele sich ausreden kann, dass es die Hölle nicht gibt, oder auch, dass dort niemand war und man nicht weiss, wie es dort ist.

Ich, Schwester Faustine, war auf Gottes Geheiss in den Abgründen der Hölle, um den Seelen zu berichten und zu bezeugen, dass die Hölle existiert. Jetzt kann ich darüber nicht reden, denn auf göttlichen Anordnung muss ich das schriftlich hinterlassen. Die Teufel hatten einen grossen Hass auf mich, aber durch Gottes Befehl mussten sie mir gehorchen. Was ich niedergeschrieben habe, ist ein schwacher Schatten der Dinge, dort sind meistens Seelen, die nicht an die Hölle geglaubt hatten.

Als ich zu mir kam, konnten ich mich von dem Schrecken nicht erholen, wie sehr die Seelen dort leiden. Daher bete ich jetzt noch inniger um die Bekehrungen der Sünder. Ohne Unterlass flehe ich um Gottes Barmherzigkeit für sie.”

Schwester Faustine blickt in den Himmel.

Schwester Faustine blickt in die Fegefeuer.

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