Für die Warheit gutes Beispiel geben

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Für die Warheit gutes Beispiel geben

Beitrag von Admin am So Mai 02, 2010 7:54 pm

Allerheiligste Dreifaltigkeit
Der eine Gott, ein Wesen in drei Personen:
Vater, Sohn und Heiliger Geist
Es gibt keinen Gott außer dem dreifaltigen Gott und wer sagt Gottes Sohn habe nicht menschliche Natur angenommen hat nicht die Wahrheit. Die Wahrheit wird uns frei machen. Der Hl. Geist führt uns ein in die volle Wahrheit.
Die Götzen der Heiden sind nichtig.

Glauben wir Christen an den Gott der Moslems? Sind wir mit den Moslems durch die Überzeugungen bezüglich der Wesenheit Gottes verbunden oder getrennt? Der deutsche Auslandspfarrer in Ägypten, Hw. Joachim Schrödel, sagte Anfang Januar 2006 in einem Interview mit KNA: „Kaum ein ägyptischer Christ würde sagen, ein Muslim glaube auch an den einen Gott und komme auch in den Himmel.“ Und in Ägypten kennt man den Islam besser als in Europa, denn auch dort werden Christen von Moslems verfolgt. Eine Handreichung der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz zur Trinitätstheologie vom Mai 2006 ist bezeichnenderweise nicht überschrieben mit „Der Glaube an den einen Gott“, sondern völlig richtig mit: „Der Glaube an den dreieinen Gott“. Diese Handreichung verdient vielleicht mehr Beachtung, als ihr bisher geschenkt wurde.

Ich fürchte also, diese Redewendung vom „Glauben an den einen Gott" ist in die Welt gesetzt und beliebig häufig wiederholt worden, um den Glauben an den dreieinen Gott zu verschleiern. Oder hat man damit vielleicht sogar schon den Gottesbegriff der Moslems übernommen? Ähnlich wie alle von „Europa“ sprechen. Manche meinen damit die liberalistisch-sozialistisch geprägte EU, andere meinen im Gegensatz dazu das Abendland. Aber weil alle das Wort Europa nutzen, redet man aneinander vorbei. Obwohl man das Gleiche sagt, sagt man nicht das Selbe.

Vielleicht hatte Bischof Müller von Regensburg im März 2005 zur Klärung beigetragen, als er sagte: „Wir beten nicht zum gleichen Gott. Im Koran hat Gott keinen Sohn, die Trinität wird als Götzenanbetung verworfen. Wir sagen: Es gibt keinen anderen Gott als den, der in Jesus Christus, seinem Sohn, zu uns gesprochen hat und sich durch den Heiligen Geist mitgeteilt hat. Das ist nicht derselbe Gott, zu dem die Muslime beten.“ Aber wenn man im Netz weiter sucht, findet man zur Verwirrung auch wieder so etwas: „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, ...Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Prophet ...“ (Nostra Aetate, Nr. 3)

Wenn es nur einen Gott gibt und Gott in seiner zweiten Person (Sohn) Mensch geworden ist und so Jesus Christus gottmenschlicher Natur ist, kann folglich niemand den alleinigen Gott anbeten, wenn er nicht genau den Gott anbetet, der in seiner zweiten Person Mensch wurde. Ihn nur als Propheten zu verehren ist gleichbedeutend mit einer Herabsetzung. Es ist also doch falsch zu sagen, die Muslime würden den alleinigen Gott anbeten, denn der alleinige Gott ist nur der, von dem man bekennt, er ist dreieinig. Ein angeblich göttliches Wesen, von dem man lehrt, es hätte sicher keinen Sohn und es dennoch anbetet, ist also ein falscher Götze. In Anlehnung an das Zitat von Bischof Müller: „Wir beten nicht zum gleichen Gott. Im Koran hat Gott keinen Sohn, die Trinität wird als Götzenanbetung verworfen“ muß man meines Erachtens zu der Aussage kommen: „In der Bibel hat Gott einen Sohn, die Unität wird als Götzenanbetung verworfen.“ Kannten die Verfasser von „Nostra Aetate” nicht die theologischen Auseinandersetzungen des christlichen Altertums und die Aussagen der Kirchenväter sowie der damaligen Konzilien? Das hat die Kirche doch alles längst geklärt.

Oder doch nicht? Denn nun gibt es auch noch diesen Text: „Der Heilswille umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.“ (Lumen Gentium Nr. 16) Hier ist, wenn ich es richtig gelesen habe, der Heilswille Gottes gemeint, wenn es auch nicht ausdrücklich gesagt wird. Umfaßt dieser nicht alle Menschen? (Wenn ihn auch leider nicht alle annehmen.) Warum werden dann die Moslems herausgehoben? Es wird dadurch der Eindruck erweckt, sie würden denjenigen Gott bekennen und anbeten, den auch die Christen bekennen und anbeten. Aber es heißt im Koran, wie einzelne schon erkannt haben:

"Und euer Gott ist ein Einiger (nicht Dreieiniger!) Gott; es ist kein Gott außer Ihm...“ (Sure 2, 163)

"Und die Christen sagen: ´Christus ist Gottes Sohn.´ Das ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. Damit reden sie wie die, die vorher ungläubig waren. Gott bekämpfe sie!" (Sure 9,30)

"Alles Lob gebührt Allah, der sich keinen Sohn nahm, der nie einen Teilhaber in der Herrschaft hat." (Sure 17,111)

"Und sie sprechen: ´Gezeugt hat der Erbarmer einen Sohn.´ Wahrlich, ihr behauptet ein ungeheuerlich Ding. Fast möchten die Himmel darob zerreißen und die Erde möchte sich spalten und es möchten die Berge stürzen in Trümmer, daß sie dem Erbarmer einen Sohn beilegen, dem es nicht geziemt einen Sohn zu zeugen" (Sure 19,91-93).

Es gibt zahlreiche Stellen in der Bibel, die alle diesen vier Koranzitaten (und noch unzähligen anderen) diametral entgegengesetzt sind. Daher verzichte ich auf deren Zitation. Die Lage ist doch eigentlich eindeutig: Der moslemische Gott ist nicht identisch mit unserem Gott. Wenn der christliche Gott der wahre Gott ist, dann ist der moslemische ein falscher Gott, eben nur ein Götze. Unter Umständen sogar ein real existierendes geistiges Wesen aus der für uns unsichtbaren Welt ("Credo in unum Deum... factorem...invisibilium")

In der DBK-Arbeits”hilfe” 172 „Christen und Muslime in Deutschland“ vom 23. September 2003, heißt es auf Seite 103:
„2.2.1 Der Glaube an den einen Gott
(188) In der Begegnung mit Muslimen und ihrem Gottesverständnis werden Christen beeindruckt sein von der Entschiedenheit, mit der der Islam die Einzigkeit und Einheit Gottes ... bekennt.“ Der Christ bekennt dagegen aber mit Entschiedenheit über die Wesenheit Gottes ein Wesen in drei Personen. Jahrhunderte vor Mohammed wurde definiert: „Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen ... Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott... Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet...“ Und in erwähnter DBK-Handreichung zur Trinitätstheologie vom Mai 2006 zählen auch die bundesdeutschen Bischöfe selbst noch sehr viele andere Stellen des Bekenntnisses zum dreifaltigen Gott auf. Warum sprechen dann Papst und Bischöfe davon, Christentum und Islam teilten den Glauben "an den einen Gott"??? Es ist doch ein anderer Glaube! Die Tatsache, daß beide Religionen nur ein göttliches Wesen anbeten, ist nicht hinreichend für die Behauptung, es sei ein identisches Wesen. Aber genau das wird vorgegaukelt, obwohl Unität und Trinität unvereinbar sind.

Und warum bietet die DBK eine andere Arbeits“hilfe“ (Nr. 170, Januar 2003) zur Abhaltung multireligiöser Feiern an, obwohl doch die Anbetung eines Götzen wie den der Moslems ein Greuel darstellt? Auch in dieser Arbeits“hilfe“ wird festgestellt: „Der Kern der Lehre des Islam ist die Einzigkeit des einen Gottes“. Allerdings wird beim Hinweis auf unser Glaubensbekenntnis (Seite 23) bewußt unterlassen, auch die Teile zu nennen, die ich im vorigen Absatz nannte, die diese islamisch verstandene Einzigkeit Gottes klar widerlegen. Warum unterschlagen die Bischöfe einen so wichtigen Teil der dogmatischen Aussagen über die Wesenheit Gottes, obwohl diese Unterlassung im Kontext („So sind Christen und Muslime im Sprechen zu Gott einander nahe.“) synkretistisch verstanden wird!? Ein Thema breit zu behandeln, aber das Entscheidende zu verschweigen, ist eine Verdunkelung der Wahrheit. Aber die Wahrheit wird uns frei machen.

Wenn ich von der Fehlerhaftigkeit der Anbetung eines Götzen überzeugt bin, so muß ich dieses Greuel entweder, sofern es in meiner Macht steht, verhindern oder, wenn mir die Verhinderung unmöglich ist, der Handlung fernbleiben, um Zeugnis für die Wahrheit abzulegen. In Parlamenten verlassen sogar Parlamentarier manchmal den Plenarsaal, bloß weil ein Andersdenkender eine politische Rede hält. Und hier, wo es um weit mehr geht, soll der Christ stillhalten und dem Gebet einer falschen Religion Achtung zollen(!), die unseren göttlichen Erlöser zum Menschen herabsetzt, ihn vom Thron seiner Herrschaft stößt!? Wenn ich von der Erhabenheit und der Vollkommenheit des Erlösungsopfers des Gottmenschen Jesus Christus überzeugt bin, so kann ich die Grauenhaftigkeit einer Götzenanbetung nicht durch konkludente Anwesenheit wertschätzen. Auch der Bau von Moscheen erscheint in diesem Licht als unerträglich. Warum ermuntern Bischöfe dann dazu, das Bekenntnis zum Sohn Gottes und das Zeugnisablegen für seinen Erlösungstod und seine Auferstehung von den Toten durch die Teilnahme an multireligiösen Feiern zu unterlassen? Das ist ein Aufkündigen der Nachfolge Christi!

Admin seine Meinung ist, daß jeder der seinen angeborenen Glauben lebt, dennoch in den Himmel kommt, genauso wie die Heiden, die vom Dreifaltigen Gott nichts wissen.

Die Anbetung eines anderen Gottes als des dreieinigen Gottes ist Zurückweisung der wahren Religion. Sie dient nicht nur der Unwahrheit und damit der Unfreiheit, sie ist blasphemisch.


Für die Wahrheit wollen wirklich, gutes Zeugnis geben!

Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten

http://www.uwe-lipowski.de/religion/dreifalt.html


http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html

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