Grüner Angriff auf die Religionsfreiheit

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Grüner Angriff auf die Religionsfreiheit

Beitrag von Admin am Mo Jun 09, 2008 5:47 pm

Erzbischof Schick übt scharfe Kritik am Parteitagsbeschluss der Grünen, die jetzt alle religiösen Zeichen, wie Kreuze, Schwesternhauben, Priesterkragen in Schulen verbieten möchtenBamberg/Neuensees(bbk)
kath.net
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat sich in deutlichen Worten gegen einen Parteitagsbeschluss der Bayerischen Grünen gewandt, alle religiösen Zeichen, wie Kreuze, Schwesternhauben, Priesterkragen und Kopftuch der Muslime in Schulen verbieten zu wollen. „Der gestrige Entscheid auf dem Grünen-Parteitag in Augsburg muss uns alle, nicht nur die Christen, auf den Plan rufen“, sagte Schick am Sonntag bei der Feier des 100-jährigen Kirchenjubiläums in Neuensee bei Michelau (Bezirk Oberfranken).

„Das ist ein Angriff auf die Religionsfreiheit, eines der wichtigsten Menschenrechte, und auch auf unser Grundgesetz. Wir brauchen die freie Religionsausübung in Toleranz und keine intoleranten Religionsverbote“, so Schick wörtlich. Es sei nicht zu verstehen, wie man auf der einen Seite den Schutz der Freiheitsrechte fordern und auf der anderen Seite die Religionsfreiheit einschränken könne, so Schick mit Blick auf den Grünen-Beschluss.

Wenn religiöse Zeichen in den Schulen verboten seien, sei zu befürchten, dass sie „über kurz oder lang auch ganz aus der Öffentlichkeit verschwinden sollten“, sagte der Bamberger Erzbischof. Nur intolerante, autokratische Regierungen, in denen die Bürgerrechte reglementiert seien, würden das religiöse Bekenntnis und die religiösen Symbole in der Öffentlichkeit verbieten. „Solche Zustände dürfen wir nicht zulassen. Für alle wollen wir die Religionsfreiheit, die auch das Bekenntnis und die religiösen Symbole in der Öffentlichkeit umfasst“, so Schick: „Wir sind ein christlich geprägtes Land und deshalb müssen die christlichen Symbole, die zu unserer Tradition gehören, bleiben.“

Aber auch für Mitbürger mit anderen Bekenntnissen, wie die Muslime und Juden, müsse die Religionsausübung im Rahmen der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland gewährleistet bleiben, sagte Schick.


Kardinal Meisner übt Kritik

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