Tradition und Glauben Ich glaube an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Ein Blog von Katholiken für Katholiken. Tridentinische Messe – Eine visuelle Einführung 5

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Tradition und Glauben Ich glaube an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Ein Blog von Katholiken für Katholiken. Tridentinische Messe – Eine visuelle Einführung 5

Beitrag von traudel am So Nov 13, 2016 11:29 pm



Tradition und Glauben
Ich glaube an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Ein Blog von Katholiken für Katholiken.

Tridentinische Messe – Eine visuelle Einführung 5
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Es beginnt mit: „Bei den ersten Worten“

Mit dem Introitus, dem wechselnden Gebet oder eher Gesang des Proprium, also der wechselnden und somit „eigenen“ Teilen der Hl. Messe beginnt der Gebetsgottesdienst, in welchem Gott bestimmte, vorgeschriebene und geheiligte Gebete vorgetragen werden. Es ist das Opfer des Lobes. Warum gerade diese Gebete und nicht „oder ein Lied“, wie man es in den deutschsprachigen Ländern seit 50 Jahren bei Novus Ordo praktiziert? Weil die alten Gebete mit Heiligkeit „nähren“ und Gnade ex opere operantis ausstrahlen. Der Priester betet sie stellvertretend als alter Christus für das Volk, das Volk aber betet oder eher singt mit, damit es auch durch diese Inhalte geheiligt wird. Denn Liturgie wirkt, meine Damen und Herren!

VORMESSE

Sie bereitet uns durch Gebete (Gebetsgottesdienst) und Lesungen (Lehrgottesdienst) vor auf die Opfermesse, deren Mittelpunkt die eigentliche Opferhandlung, die hl. Wandlung ist.

2.1 GEBETSGOTTESDIENST

Der Priester liest nun auf der Epistelseite den Introitus.

* INTROITUS — Eingangsgesang oder Eingangsgebet

(siehe am betreffenden Tag oder Fest)

Die Sternchen (*) kennzeichnen die veränderlichen Teile der hl. Messe, die aus der jeweiligen Tages- oder Festmesse zu nehmen sind.

Der Priester bezeichnet sich bei den ersten Worten mit dem großen Kreuzzeichen und verneigt beim ≪Gloria Patri – Ehre sei dem Vater≫ sein Haupt zum Altarkreuz hin. Auch die Gläubigen bekreuzen (†) und verneigen sich beim Beten des Introitus. Nach dem „Gloria Patri“ wiederholt man den Introitus vom Anfang bis zum Psalmvers. In der Passionszeit und in Totenmessen wird das ≪Gloria Patri≫ nicht gebetet.

In die Mitte des Altares tretend (beim Hochamt noch auf der Epistelseite) betet hernach der Priester abwechselnd mit dem Meßdiener oder den Anwesenden in neunfachem Bittruf zum dreifaltigen Gott um Erbarmen.

KYRIE

S. Kyrie, eleison. M. Kyrie, eleison. S. Kyrie, eleison.

Pr. Herr, erbarme Dich unser. M. Herr, erbarme Dich unser. Pr. Herr, erbarme Dich unser.

M. Christe, eleison. S. Christe, eleison. M. Christe, eleison.

M. Christus, erbarme Dich unser. Pr. Christus, erbarme Dich unser. M. Christus, erbarme Dich unser.

S. Kyrie, eleison.M. Kyrie, eleison. S. Kyrie, eleison.

Pr. Herr, erbarme Dich unser. M. Herr, erbarme Dich unser. Pr. Herr, erbarme Dich unser.

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An den Quatember-Mittwochen und –Samstagen (außer in der Pfingstwoche) betet der Priester nach dem Kyrie auf der Epistelseite: ≪Oremus. Flectamus genua. Levate – Lasset uns beten. Beugen wir die Knie. Erhebet euch.≫ Dann folgen Gebete und Lesungen.

——————————————————————————————————

Wenn der Tag es erheischt, folgt nun, im Hochamt vom Chore gesungen, das Gloria.

Das Gloria wird nicht gebetet: im Advent und von der Septuagesima bis Gründonnerstag (außer an den Heiligenfesten), ferner an den Wochentagen (außer der österlichen Zeit), an denen die Sonntagsmesse wiederholt wird, und in Totenmessen.

GLORIA

Der uralte Gesang beginnt mit den Worten, mit denen die Engelscharen den neugeborenen Welterlöser feierten. Er preist zunächst Gott Vater, dann Gott Sohn; er schließt mit einer Huldigung an die Heiligste Dreifaltigkeit, wobei Priester und Gläubige sich mit dem großen Kreuze bezeichnen.

Bei den mit einem kleinen Ringe (◦) bezeichneten Worten machen alle mit dem Priester eine Verneigung des Hauptes.

S. Gloria in excelsis ◦ Deo. Et in terra pax hominibus bonæ voluntatis.

Pr. Ehre sei ◦ Gott in der Höhe. Und auf Erden Friede den Menschen, die guten Willens sind.

Laudamus te.

Wir loben Dich.

Benedicimus te.

Wir preisen Dich.

◦ Adoramus te.

◦ Wir beten Dich an.

Glorificamus te.

Wir verherrlichen Dich.

◦ Gratias agimus tibi propter magnam gloriam tuam.

◦Wir sagen Dir Dank ob Deiner großen Herrlichkeit.

Domine Deus, Rex cælestis, Deus Pater omnipotens.

Herr und Gott, König des Himmels, Gott allmächtiger Vater!

Domine Fili unigenite, ◦ Jesu Christe.

Herr ◦ Jesus Christus, eingeborener Sohn!

Domine Deus, Agnus Dei, Filius Patris.

Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters!

Qui tollis peccata mundi, miserere nobis.

Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: erbarme Dich unser.

Qui tollis peccata mundi, ◦ suscipe deprecationem nostram.

Du nimmst hinweg die Sünden der Welt: ◦ nimm unser Flehen gnädig auf.

Qui sedes ad dexteram Patris, miserere nobis.

Du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme Dich unser.

Quoniam tu solus Sanctus.

Denn Du allein bist der Heilige.

Tu solus Dominus.

Du allein der Herr.

Tu solus Altissimus, ◦ Jesu Christe.

Du allein der Höchste, ◦ Jesus Christus,

Cum Sancto Spiritu † in gloria Dei Patris. Amen.

Mit dem Hl. Geiste † in der Herrlichkeit Gottes des Vaters. Amen.

Hierauf küßt der Priester den Altar und wendet sich zum Volke:

S. Dominus vobiscum.

Pr. Der Herr sei mit euch.

M. Et cum spiritu tuo.

M. Und mit deinem Geiste.

Dann betet der Priester auf der Epistelseite mit ausgebreiteten Händen die Oratio

* ORATIO — Kirchengebet

(siehe am betreffenden Tag oder Fest)

Wir verrichten sie mit ihm, durchdrungen vom Bewußtsein der Gebetsgemeinschaft aller Glieder der Kirche und unter Berufung auf unsern Mittler und Hohenpriester Jesus Christus.

Die Oratio wird immer begonnen mit der Gebetsaufforderung:

S. Oremus

S. Lasset uns beten.

Der Oratio des Tages oder Festes werden nach Vorschrift oft noch weitere angereiht: die Neben- oder Gedächtnisgebete (Kommemorationen).

Auf die erste und letzte Oratio antwortet jeweils der Meßdiener oder die Gemeinde:

M. Amen.

2.2 LEHRGOTTESDIENST

Sprachen wir bisher bittend zu Gott, so spricht nun Gott mahnend und belehrend zu uns durch die Epistola (Lectio) und das Evangelium.Wie die Propheten und Apostel dieWegbereiter Jesu Christi waren, so weisen die aus ihren Schriften entnommenen Lesungen auf den im Evangelium sich uns offenbarenden Christus hin. Die Lesung des Evangeliums geschieht daher unter besonderen feierlichen Zeremonien (Aufstehen; im Hochamt: Lichter, Weihrauch, Prozession).

Nach dem Kirchengebet folgt zuerst die Lesung.

* EPISTOLA — Lesung

(siehe am betreffenden Tag oder Fest)

Am Schlusse der Lesung, die im feierlichen Amte der Subdiakon vorträgt, antwortet der Meßdiener oder die Gemeinde:

M. Deo gratias

M. Dank sei Gott.

Zwischen Lesung und Evangelium eingeschoben sind die Zwischengesänge (siehe am betreffenden Tag oder Fest):

ZWISCHENGESÄNGE

* GRADUALE — Stufenlied mit Allelujalied (während des Jahres)

* GRADUALE — mit Tractuslied (in der Vorfasten- und Fastenzeit)

* ZWEI ALLELUJALIEDER — (in der österlichen Zeit)

* SEQUENZ — (an manchen Festen)

Diese Zwischengesänge, im Hochamt von Vorsängern (und Chor) vorgetragen, führen die Gedanken der Epistel oder des Festgeheimnisses weiter und leiten zum Evangelium über.

MUNDA COR MEUM — Reinige mein Herz

Vor dem Evangelium betet der Priester tief verbeugt in der Mitte des Altares:

S. Munda cor meum ac labia mea, omnipotens Deus, qui labia Isaiæ Prophetæ calculo mundasti ignito: ita me tua grata miseratione dignare mundare, ut sanctum Evangelium tuum diggne valeam nuntiare. Per Christum, Dominum nostrum. Amen.

Pr. Reinige mein Herz und meine Lippen, allmächtiger Gott. Wie Du einst die Lippen des Propheten Isaias mit glühendem Steine gereinigt hast, reinige auch mich in deinem gnädigen Erbarmen und laß mich so Dein hl. Evangelium würdig verkünden. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

DOMINUS SIT IN CORDE MEO — Der Herr sei in meinem Herzen

(In Totenmessen unterbleibt das folgende Gebet:)

D. Jube, Domine, benedicere. Dominus sit in corde meo et in labiis meis: ut digne et competenter annuntiem Evangelium suum. Amen.

Pr. Herr, gib mir Deinen Segen. Der Herr sei in meinem Herzen und auf meinen Lippen, damit ich Sein Evangelium würdig und geziemend verkünde. Amen.

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Im feierlichen Hochamt liest der Priester zunächst still das Evangelium, dann segnet er den Weihrauch (wie vor dem Eingangslied). Hierauf betet der Diakon das Gebet: Munda cor – Reinige mein Herz, und bittet dann um den Segen des Priesters mit den Worten:

D. Jube, domne benedicere.

D. Herr, gib mir den Segen.

Der Priester gibt den Segen mit den Worten:

S. Dominus sit in corde tuo et in labiis tuis: ut digne et competenter annunties Evangelium suum: In nomine Patris, et Filii, † et Spiritus Sancti. Amen.

Pr. Der Herr sei in deinem Herzen und auf deinen Lippen, damit du Sein Evangelium würdig und geziemend verkündest. Im Namen des Vaters und des Sohnes † und des Hl. Geistes. Amen.

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Hierauf folgt (im feierlichen Amte vom Diakon gesungen) das Evangelium

* EVANGELIUM

(siehe am betreffenden Tag oder Fest)

Der Priester tritt (in der nicht-levitierten Messe) auf die Evangelienseite, während die Gemeinde aus Ehrfurcht vor dem Gotteswort sich erhebt. Der Priester bezeichnet das Evangelienbuch mit dem Kreuzeszeichen; dann bekreuzen er und die Gläubigen sich selbst mit dem kleinen Kreuze auf Stirne, Mund und Brust. Nun spricht Christus zu uns durch sein Wort, seine Wunder, sein Erlöserwirken. Beim hl. Opfer wird derselbe Christus sein Erlöserwirken geheimnisvoll auch an uns offenbaren.

S. Dominus vobiscum.

Pr. Der Herr sei mit euch.

M. Et cum spiritu tuo.

M. Und mit deinem Geiste.

S. † Sequentia sancti Evangelii secundum

N. (Matthæum, Marcum, Lucam, Joannem).

Pr. † Aus dem heiligen Evangelium nach N. (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes).

M. Gloria tibi, Domine.

M. Ehre, sei Dir, Herr.

Wird der Anfang eines Evangeliums gelesen, so heißt es.:

S. † Initium sancti Evangelii secundum

N. (Matthæum, Marcum, Lucam, Joannem).

Pr. † Anfang des heiligen Evangeliums nach N. (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes).

Die Frohbotschaft wird beantwortet mit einem freudigen, gläubigen:

M. Laus tibi, Christe.

M. Lob sei Dir, Christus.

Der Priester küßt unterdessen voll Ehrfurcht das Evangelium und betet:

S. Per evangelica dicta deleantur nostra delicta.

Pr. Durch die Worte des Evangeliums mögen getilgt werden unsre Sünden.

An das Evangelium schließt sich nach altem Brauch oft eine Predigt, die die heiligen Gottesworte für unsere heutige Zeit ausdeutet.

Wenn der Tag es erheischt, folgt nun (im Hochamt vom Chore gesungen) das Credo.

Das Credo wird gebetet: an allen Sonntagen, an den Festen des Herrn, der allerseligsten Jungfrau, der Apostel und Kirchenlehrer und an einigen andern Festen, an denen es eigens angegeben ist.

CREDO

Der Priester betet es in der Mitte des Altares als gläubiges Bekenntnis zu dem soeben gelesenen Evangelium und zu dem nun nahenden ≪Mysterium fidei≫ (Geheimnis des Glaubens), das auf dem Altare sich vollzieht.

Bei den mit einem kleinen Ringe (◦ ) bezeichneten Worten verneigen alle mit dem Priester das Haupt.

S. Credo in unum ◦ Deum.

Pr. Ich glaube an den einen ◦ Gott.

Patrem omnipotentem, factorem cæli et terræ, visibilium omnium et invisibilium.

Den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde, aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge.

Et in unum Dominum ◦ Jesum Christum, Filium Dei unigenitum. Et ex Patre natumante omnia sæcula. Deum de Deo, lumen de lumine, Deum verum de Deo vero. Genitum, non factum, consubstantialem Patri: per quem omnia facta sunt.

Und an den einen Herrn ◦ Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn. Er ist aus dem Vater geboren vor aller Zeit. Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahrer Gott vom wahren Gott; Gezeugt, nicht geschaffen, einesWesens mit dem Vater; durch Ihn ist alles geschaffen.

Qui propter nos homines et propter nostram salutem descendit de cælis.

Für uns Menschen und um unsres Heiles willen ist Er vom Himmel herabgestiegen.

(Hic genuflectitur) (Hier knien alle nieder)

Qui propter nos homines et propter nostram salutem descendit de cælis. Et incarnatus est de Spiritu Sancto ex ◦ Maria Virgine: Et homo factus est.

Für uns Menschen und um unsres Heiles willen ist Er vom Himmel herabgestiegen. Er hat Fleisch angenommen durch den Hl. Geist aus ◦ Maria, der Jungfrau, und ist Mensch geworden.

Crucifixus etiam pro nobis: sub Pontio Pilato passus, et sepultus est.

Gekreuzigt wurde Er sogar für uns; unter Pontius Pilatus hat Er den Tod erlitten und ist begraben worden.

Et resurrexit tertia die, secundum Scripturas. Et ascendit in cælum: sedet ad dexteram Patris.

Er ist auferstanden am dritten Tage, gemäß der Schrift; Er ist aufgefahren in den Himmel und sitzet zur Rechten des Vaters.

Et iterum venturus est cum gloria judicare vivos et mortuos: cujus regni non erit finis.

Er wird wiederkommen in Herrlichkeit, Gericht zu halten über Lebende und Tote: und Seines Reiches wird kein Ende sein.

Et in Spiritum Sanctum, Dominum et vivificantem: qui ex Patre Filioque procedit. Qui cum Patre et Filio simul ◦ adoratur et conglorificatur: qui locutus est per Prophetas.

Ich glaube an den Heiligen Geist, den Herrn und Lebensspender, der vom Vater und vom Sohne ausgeht. Er wird mit dem Vater und dem Sohne zugleich ◦ angebetet und verherrlicht; Er hat gesprochen durch die Propheten.

Et unam sanctam catholicam et apostolicam Ecclesiam.

Ich glaube an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

Confiteor unum baptisma in remissionem peccatorum.

Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.

Et exspecto resurrectionem mortuorum.

† Et vitam venturi sæculi. Amen.

Ich erwarte die Auferstehung der Toten.

† Und das Leben der zukünftigen Welt. Amen.

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2 Gedanken zu “Tridentinische Messe – Eine visuelle Einführung 5”
Deo_Volente
12. November 2016 um 16:56
0 0 Rate This
Wenn man sich mal den Durchschnitt hierzulande anschaut, kann man nur neidisch auf solche Priester werden. Würdevoll, gottesfürchtig und diesem heiligen Geschehen auch wirklich einfach gerecht werdend. Ich brauche genau solche Priester und will diesen Ritus auch später zelebrieren. Ich merke, dass ich mit dem neuen Missale nicht mehr glücklich werde, die Widerstände werden immer größer. Leider wird man gebrandmarkt, wenn man das öffentlich sagt. Eine bedenkliche Entwicklung

In Christo!

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Traditio et Fides
12. November 2016 um 20:30
0 0 Rate This
@ Deo Volente

Ja, der Durchschnitt ist unter aller Kritik, aber Sie müssen es herausreißen und wir meinen es nicht ironisch. Priestertum ist wirklich für echte Männer, die kämpfen wollen und können und Sie müssen sich eine dickere Haut wachsen lassen. Aber sie wird schon dicker durch die Vernarbung, denn mit der Zeit härtet man sich ab durch den Schmerz, den man ständig erfährt und erfahren wird.

Natürlich werden Sie gebrandmarkt, verleumdet, angefeindet etc. Aber das ist normal und ein gutes Zeichen. Wären Sie von dieser Welt, so würde die Welt Sie lieben und nicht hassen. Christus hat es uns vorhergesagt. Lernen Sie die Alte Messea, es gibt Zelebrationskurse bei der Petrusbruderschaft, dann zahlen Sie es zuerst den Teufel heim, der diese Menschen anstachelt und anstacheln wird. Es ist wie bei einer Dienstaufsichtsbeschwerde: gleich nach oben, dann greift es besser.

Also nur Mut und schön weiter kämpfen! Wenn Sie Christus treu sein wollen, der Sie anscheindend zur Priestertum berufen hat, dann werden Sie viel durchmachen müssen. Erfahrungswerte.

Gottes Segen!

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