Gebt dem Bösen nicht nach, von Papst Benedikt

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Gebt dem Bösen nicht nach, von Papst Benedikt

Beitrag von Admin am Di Jun 17, 2008 4:45 pm

Papst Benedikt bei Jugendtreffen in Brindisi: Christus ist anspruchsvoll und will "keine halben Sachen" - Werdet Apostel eurer Altersgenossen
Rom (kath.net/Zenit.org)
Am Samstagabend wurde der Papst von einer feiernden Schar von Jugendlichen auf dem Piazzale Lenio Flacco in Brindisi empfangen. Die zweite Etappe der zehnten Apostolischen Reise Benedikts XVI. in Italien nach Apulien stellte nach der Heiligen Messe in Santa Maria di Leuca eine Begegnung mit den Bürgern und der Jugend von Brindisi dar.

Benedikt XVI. bezeichnete in seiner Ansprache die Stadt als eine „zum Meer hin offene Tür“. Damit brachte der Heilige Vater seine Wertschätzung für die Aufnahmebereitschaft der Stadtbevölkerung zum Ausdruck, der besonders während der Balkankrise sichtbar geworden war, als zahlreiche Flüchtlinge aus Kroatien, Albanien, Montenegro und Mazedonien in die
apulische Stadt gekommen waren.

Für den Papst kommt in dieser Offenheit eine Solidarität zum Ausdruck, die Teil „des reichen zivilen und religiösen Erbes der Menschen von Brindisi“ sei.

Benedikt XVI. richtete unter diesem charakteristischen kulturellen Gesichtspunkt einen Appell für die Achtung des Lebens und die Familie: Letztere sei heute dem Angriff zahlreicher Kräfte ausgesetzt, „die versuchen, sie zu schwächen“. Es sei notwendig und vordringlich, dass alle Menschen guten Willens sich für den Schutz der Familie einsetzten. Die Familie bilde eine feste Grundlage, auf der das Leben der ganzen Gesellschaft errichtet werden könne.

http://www.kath.net/detail.php?id=20123

Der Papst rief dazu auf, kompromisslos den berechtigten Erwartungen nach menschlicher und sozialer Förderung in der Stadt zu entsprechen. Dabei erwähnte er das „dramatische Phänomen“ der Arbeitslosigkeit, von dem vor allem die Jugend im Süden Italiens betroffen ist.

Benedikt XVI. ermahnte alle jungen Menschen, nicht der Versuchung des leicht verdienten Geldes, der Flucht in künstliche Paradiese und der Anziehungskraft verkehrter materieller Befriedigung zu erliegen. „Lasst euch nicht von den Nachstellungen des Bösen einfangen“, betonte der Heilige Vater. „Sucht ein Leben, das reich ist an Werten, um eine gerechtere und zukunftsoffenere Gesellschaft ins Leben zu rufen!“ Es hänge von jedem einzelnen ab, dass sich der Fortschritt in ein größeres Gut für alle verwandle. „Und der Weg des Guten – ihr wisst es! – hat einen Namen: Er heißt Liebe.“

Nur in der wahren Liebe ist für den Papst der Schlüssel jeder Hoffnung zu finden, da die Liebe in Gott wurzelt. Und die Liebe Gottes habe das mitleidsvolle Antlitz Jesu. Diese Wahrheit sei „das Herz der christlichen Botschaft“.

Christus ist, so ermutigte Benedikt XVI. die Jugend, die Antwort auf alle Fragen und Probleme. Christus aber sei anspruchsvoll und wolle „keine halben Sachen“. Er wisse, dass er auf die Großherzigkeit und Kohärenz der Jugendlichen zählen könne: Aus diesem Grund erwarte Christus viel von ihnen.

Benedikt XVI. legte der Jugend ans Herz, sich aufzumachen und die Kirche zu suchen. Auch wenn sie sich aus Menschen zusammensetze, sei Christus ihr Haupt – „und sein Geist führt sie“. In diesem Sinn regte der Bischof von Rom die jungen Menschen dazu an, „Aposteln ihrer Altersgenossen“ zu werden.

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