Fristlose Entlassung von Dechant Friedl...sollte sein

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Fristlose Entlassung von Dechant Friedl...sollte sein

Beitrag von Admin am Mo März 09, 2009 12:33 pm




http://www.kath.net/detail.php?id=22338


Dietmar Fischer im Interview mit kath.net: Dechant Friedl, der offizielle Stellvertreter des Bischofs von Linz, betreibt voreheliche Unzucht






Wien (kath.net)
Human Life International (HLI), die größte Pro-Life-Organisation in Österreich, hat am Montag die sofortige und fristlose Entlassung von Dechant Josef Friedl gefordert. Dechant Josef Friedl hat sich bei einer Podiumsdiskussion öffentlich zu seiner Freundin bekannt und erzählt, dass er mit ihr zusammenlebe.
Kath.net berichtete exklusiv.

Dietmar Fischer, der Leiter von HLI-Österreich, meinte am Montag gegenüber KATH.NET, dass Friedl, aufgrund der verantwortungsvollen Aufgabe als Dechant „wegen der Schwere der öffentlich bekannt gegebenen und von Dechant Josef Friedl eingestandenen Vergehen“ als Dechant und Pfarrer vom römisch katholischen Bischof der Diözese Linz sofort fristlos entlassen werden muss.

Fischer wies darauf hin, dass Friedl die Grenze überschritten habe und somit aufgrund der kirchlichen Normen der Ortsbischof zum sofortigen Einschreiten verpflichtet sei.
Sowohl das universal geltende Kirchenrecht als auch das “Statut für die Dechanten in der Diözese Linz geben die Aufgaben und Pflichten eines römisch katholischen Priesters sowie des Dechanten als Stellvertreter des Bischofs in den Dekanaten klar vor.

Der HlI-Chef meint gegenüber kath.net weiters: „Gerade aber auch wegen der Vorbildwirkung eines Priesters, Pfarrers und Dechanten wäre jede andere Entscheidung als die sofortige Entlassung und er sofortige Entzug aller priesterlichen Vollmachten des verantwortlichen Bischofs fatal und für keinen Katholiken nachvollziehbar. Denn wie soll man einem Jugendlichen oder Geschiedenen noch erklären können, dass sie nicht vorehelich oder außereheliche Unzuchtsbeziehungen halten und pflegen dürfen, wenn doch der offizielle Stellvertreter des Bischofs von Linz, KsR. Josef Friedl als Dechant und Pfarrer in seinem Dekanat Schwanenstadt und in seiner Pfarre Ungenach genau das Gegenteil öffentlich und seit Tagen medienwirksam verkündet und offensichtlich seit Jahren vorlebt? Sollte der Bischof von Linz etwa „aus Menschenfurcht“ zögern oder zaudern, dann wird Rom gezwungen sein einzugreifen. Lieber ein rasches Ende mit Schmerzen, als Schmerzen ohne Ende“.“


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Kathpedia: Bischof Ludwig Schwarz (Kontakt)

Pfarramt Ungenach


Zuletzt von Admin am Fr Mai 29, 2009 1:18 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet

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Re: Fristlose Entlassung von Dechant Friedl...sollte sein

Beitrag von Admin am Mo März 09, 2009 5:41 pm



Auszüge aus www.kath.net -forum


Zitat von »Taikun«


Das kann ich so nicht ganz nachvollziehen. Wüsste man nicht, dass er eine "Freundin" hat, so würde man in seinen Messen keinen Unterschied zu einem Priester bemerken, derim Zölibat lebt - rein inhaltlich.
Lieber Taikun,

glaubst Du wirklich, daß jemand, der dauerhaft in schwerer Sünde lebt und täglich sakrilegisch kommuniziert, tatsächlich fähig ist, die Heilige Messe andächtig zu feiern und ehrfürchtig dem Herrn im Sakrament zu begegnen?

Und glaubst Du wirklich, daß jemand, der dauerhaft in schwerer Sünde lebt, fähig und bereit ist über die Sünde, Buße, Umkehrung, Hölle und ähnliche Themen zu predigen?

Und glaubst Du, daß jemand, der täglich sakrilegisch kommuniziert, seine Gläubige darüber aufklärt, daß eine "wilde Ehe" eine Todsünde ist und daß man als zivilrechtlich Geschiedener und Wiederverheirateter deswegen nicht mehr zur Heiligen Kommunion gehen darf?

Und was glaubst Du, sagt ein solcher Priester in einem Beichtgespräch zu den Poenitenten, die bei ihm reumutig Sünden contra sextum bekennen? Evtl. "Ist nicht so schlimm, ich mach's genauso,"?

Girolamo


Zuletzt von Admin am Mo März 09, 2009 5:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Fristlose Entlassung von Dechant Friedl...sollte sein

Beitrag von Admin am Mo März 09, 2009 5:46 pm

Lieber Taikun,

also, wenn Du die Parallele nicht siehst (was mich schon ein wenuig überrascht), dann helfe ich Dir eben (dabei gehe ich davon aus, mit einem Partner zusammenzuleben bedeutet keine Josefsehe sondern schließt das sexuelle Leben mitein):




  1. Der Geschiedene, zivilrechtlich Wiederverheirate lebt in einer Todsünde, weil er das Ehesakrament gebrochen hat und weiterhin bricht, und weil er sich auch darüberhinaus (das würde nämlich gelten auch wenn er vorher keine Ehe geschlossen hätte) dauernd schwer contra sextum versündigt.
    Der Herr Dechant lebt in einer Todsünde, weil er die Zölibatspflicht gebrochen hat und weiterhin bricht, und weil er sich auch darüberhinaus (das würde nämlich gelten auch wenn er keine Zölibatsverpflichtung hätte) dauernd schwer contra sextum versündigt.

  2. Der Geschiedene, zivilrechtlich Wiederverheirate begeht eine (weitere) Todsünde, wenn er mit einer anderen Todsünde beladen (wie in unserem Fall) den Herrn in der Hl. Kommunion empfängt.
    Der Herr Dechant begeht eine (weitere) Todsünde, wenn er mit einer anderen Todsünde beladen (wie in unserem Fall) den Herrn in der Hl. Kommunion empfängt. Jeder Priester kommuniziert ja "gezwungenermaßen" bei jeder Heiligen Messe, die er opfert.


Parallelen verstanden?

Bemerkung:
Freilich gilt überall, wo ich hier über die Todsünde spreche, daß die objektive Sünde gemeint ist. Die subjektive Sündhaftigkeit kann ja nur Gott selbst bewerten.

Girolamo

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Re: Fristlose Entlassung von Dechant Friedl...sollte sein

Beitrag von Admin am Fr Mai 29, 2009 1:05 pm

anonym
10.03.2009 - 18:52 Uhr

Verheiratete Priester (Dechant Friedl)

Wenn die Priester heiraten,ergeben sich neue Fragen:Wenn der Pfarrer trotzdem fremdgeht....wenn sich der Pfarrer scheiden lässt und wieder heiraten will...darf die Frau Pfarrer verhüten?...usw. Übrigens : Pfarrer Friedl hat jetzt beides probiert: Leben als Priester und Probeehe.Er hat festgestellt,dass er nicht heiraten will...
Was will er denn. Der Dechant????Schon 25 Jahre in Unzucht leben und das weiterhin praktizieren will...... anstatt zu heiraten und vom Priesteramt auszuscheiden...Seinen guten Gehalt will er nicht abgeben....
Und das soll die Kirche gutheißen?????



Ein anderer Schreiber...


Zu Pfarrer Friedl: Er versprach durch die Priesterweihe lebenslangen Zölibat. Man kann ja vom Zölibat halten, was man will, aber ein abgegebenes Versprechen zu brechen ist unmoralisch. Pfarrer Friedl wurde von niemandem gezwungen Priester zu werden. Er hat freiwillig die Voraussetzungen dafür akzeptiert. Priester sollen Vorbilder sein und nicht unmoralisch. Ein Priester der nicht lebt oder tut, was er verspricht, ist nicht mehr glaubwürdig. Darum muss die Kirche solche Priester suspendieren. "Laisieren" ist missverständlich, weil es das nicht gibt. Der Priester bleibt Priester, darf aber sein Amt nicht ausüben.

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