Am Zölibat wird nicht gerüttelt - Für Priester ebenso wie für alle anderen Menschen sind Treue und das Versprechen zur Treue "tragende Werte in der Gesellschaft"

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Beitrag von Admin am Fr März 13, 2009 8:18 pm

Apostolischer Visitator


aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


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Ein Apostolischer Visitator ist ein Beauftragter des Papstes, der mit besonderen und umfassenden Befugnissen ausgestattet ist. Die Untersuchten sind laut Kirchenrecht verpflichtet, „vertrauensvoll mit dem Visitator zusammenarbeiten, indem sie auf rechtmäßiges Befragen wahrheitsgemäß“ zu antworten haben.


Die Einsetzung eines Apostolischen Visitators für eine gesamte Diözese bedeutet, dass der Visitator im Auftrag des Papstes die gesamte Amtsführung des Diözesanbischofs sowie alle diözesanen Einrichtungen zu überprüfen hat. Seine Funktion wird von kirchlichen Insidern mit der eines „Kontrolleurs mit umfassenden Vollmachten“ beschrieben. Der Visitator ist nur dem Papst verantwortlich; sein Bericht ist der „erste Schritt für weitere Maßnahmen“. Ein solcher Schritt gilt als eine offizielle Misstrauenserklärung an die Amtsführung des betroffenen Ortsbischofs. Der Visitator hat weit reichende Vollmachten. Der visitierte Diözesanbischof darf keine Entscheidungen mehr selbstständig treffen.

Grundsätzlich gehören Visitationen zur kirchlichen Routine: Die Pfarren werden regelmäßig von ihrem Bischof - oder einem seiner Vertreter - besucht. Klösterliche Gemeinschaften erhalten in gewissen Abständen „Besuch aus Rom“. Diese - oft sehr formell gehaltenen - Visitationen sollen die Gemeinschaften und Gemeinden in ihrem pastoralen Eifer und in ihrer apostolischen Gesinnung stärken - oder auch für Kurskorrekturen sorgen. Eine Visitation hat die Ermittlung der konkreten Sachverhalte in einer Diözese oder in Teilen einer Diözese zum Ziel. Insbesondere muss der Visitator strukturelle und personelle Probleme herausfinden, die in der Diözesanleitung und in der Seminarleitung bestehen, und eine Entscheidung des apostolischen Stuhls vorzubereiten.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Apostolischer_Visitator


Zuletzt von Admin am Fr März 13, 2009 8:32 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Beitrag von Admin am Fr März 13, 2009 8:26 pm

Wiener Kardinal bei Pressekonferenz: Am Zölibat wird nicht gerüttelt - Für Priester ebenso wie für alle anderen Menschen sind Treue und das Versprechen zur Treue "tragende Werte in der Gesellschaft"


Wien (kath.net)
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat am Freitag bei einer Pressekonferenz angekündigt, dass es nach der Aufregung in der Diözese Linz "konkrete Schritte" zur Versöhnung geben werde wie die "Kleine" berichtet. Schönborn sehe einen Bedarf an Versöhungsschritten. Am Zölibat möchte der Kardinal nicht rütteln. Angesprochen auf Dechant Josef Friedl, der sich zu seiner Lebensgefährtin bekannte, verwies der Kardinal auf das Gespräch zwischen dem Linzer Bischof Ludwig Schwarz und Friedl. Ein Nichteinhalten des Zölibats bringe auf Dauer keinen Segen. Schönborn meinte aber, dass für Priester ebenso wie für alle anderen Menschen Treue und das Versprechen zur Treue "tragende Werte in der Gesellschaft" seien.
Auf die Bestellung von Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof von Linz angesprochen meinte der Kardinal, dass es mehr Einbindung der Ortskirche hätte geben sollen. Laut Schönborn seien die Kirchenaustritte im Februar in Österreich "besorgniserrgend" und "stark angestiegen".

Kathpedia: Kardinal Schönborn


Coming next - Radio Maria / Livemitschnitt von der Pressekonferenz auf
KathTube.com



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Zuletzt von Admin am Fr März 13, 2009 8:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag von Admin am Fr März 13, 2009 8:43 pm

Ein Kommentar von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner zum Brief des Heiligen Vaters an die Bischöfe der Katholischen Kirche zur Aufhebung der Exkommunikation der Lefebvre-Bischöfe
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Köln (kath.net)
Der Heilige Vater hat den Bischöfen der Weltkirche einen Brief geschrieben, in dem er die Turbulenzen der letzten Wochen um die Rücknahme der Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft thematisiert.

Wer den Papst und seine Intentionen kennt, ist nicht überrascht über den Inhalt dieses wichtigen Schreibens. Neu ist für den Leser eine innervatikanische Umstrukturierung der Kompetenzen.

Darüber hinaus schreibt der Papst: „Betrübt hat mich, dass auch Katholiken, die es eigentlich besser wissen konnten, mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten“.
Wer nach ehrlicher Gewissenserforschung erkennen muss, dass auch er Anlass zu dieser Aussage gegeben hat, sollte den Heiligen Vater um Verzeihung bitten. Gerade in unserem Land besteht offensichtlich besonderer Grund zu solcher Gewissenserforschung.

Der Papst wollte eine Geste der Versöhnung setzen. Das betont er in seinem Brief, wenn er schreibt: „Dass die leise Gebärde einer hingehaltenen Hand zu einem großen Lärm und gerade so zum Gegenteil von Versöhnung geworden ist, mussten wir zur Kenntnis nehmen“.

Es stimmt bitter, dass diese ausgestreckte Hand des Heiligen Vaters in der öffentlichen Meinung derart abgewertet und umgedeutet wurde.

Es ist nun zu hoffen, dass diejenigen, die auf den Papst eingeschlagen haben – innerhalb und außerhalb der Kirche – sich aufrichtigen Herzens besinnen und den Dienst unseres Heiligen Vaters mit jenem Wohlwollen begleiten, ohne das es kein Verstehen gibt.

+ Joachim Kardinal Meisner
Erzbischof von Köln

Foto: (c) kath.net


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